Nordirlands Hauptstadt, eine Stadt zwischen Bergen und Küste

Wir sind nun gesund und munter aus Nordirland zurück gekommen. Die Eindrücke waren überwältigend und dauern noch ein Weile an.
Ich möchte euch gerne die Hauptstadt Nordirlands näher bringen und so beginnen wir in Belfast. Ich werde auf die Sehenswürdigkeiten eingehen, die wir gesehen und erlebt haben.
Vorab gebe ich euch kleine Informationen über diese interessante Stadt. Belfast ist 1603 gegründet worden und ist nicht nur namhaft für den Nordirlandkonflikt, sondern auch wegen der industriellen Fortschritte. Das Titanic Museum ist wohl einer der Highlights in Belfast, denn es ist mit vollstem Verständnis das mit am meisten besuchte Museum der Welt.
Es erzählt nicht nur die Geschichte über den Luxusliner Titanic (Harland & Wolff), sondern auch viel über die Industrie Belfasts selbst.
Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wo mehr als 10.000 Arbeiter an dem Kreuzfahrtschiff schufteten. Das Gefühl bei einer Attraktion zu erleben, was die Menschen teilweise aushalten mussten, hat in voller Linie überzeugt. Das Schlagen der Nieten von der Blechverkleidung schallte durch ganz Belfast. Umso stolzer waren die Belfaster, als ihre Luxusliner fertig aus dem Hafen ausfuhr.
Nicht mal zwei Wochen später kennt wohl jeder das Unglück der Titanic. Es war den Nordiren sehr unangenehm und man versuchte darüber kein Wort mehr zu verlieren.
Das Blatt wendete sich nachdem die ersten Filme über das Unglück die Öffentlichkeit erreichten. Das Interesse war weltweit so unausgesprochen ausgedehnt, dass die Belfaster das zu ihrem Nutzen machten. Das Museum war ein Riesen Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur das Versinken der Titanic kratzte an dem Ego der Belfaster, auch der zweite Weltkrieg hat dem Land sehr großen Schaden zugefügt. Die deutsche Luftwaffe brachte viel Unruhe herein, sodass das einer der Gründe war, neben dem Nordirlandkonflikt, dass 50% der Bevölkerung Nordirland verliessen.
Heute ist der Tourismus für das Land eine wichtige Stütze und die Industrie läuft nach langen Jahren Stillstand sehr erfolgreich weiter.
Heute hat man das Motto: „Titanic, Built by Irishmen. Sunk by Englishman.“
Treffender hätte man es nicht ausdrücken können.
Ein paar Bilder folgen nun von dem atemberaubenden Museum.

Belfast hat aber nicht nur das Museum zu bieten sondern außerdem viele eindrucksvolle Bauten, wie die Queens University, das Grand Opera House (Theater) und das Clifton House. Mit offenen Augen durch die Stadt erblickt man viele schöne Gebäude, die prachtvoll zu bewundern sind. Ebenso die unzähligen Wandgemälde.
Eines der imposantesten Gebäude ist wohl das Rathaus (City Hall) selbst.

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Rathaus von Belfast beim Belfast City Marathon

Was ihr bei eurem Besuch unbedingt nicht vergessen solltet ist der St George’s Market. Es ist einer der ältesten Sehenswürdigkeiten. Die Markthalle ist nicht unbegründet einer der schönsten Markthallen Englands und Irlands. Nirgends woanders, außer vielleicht in ein paar Pubs, gibt es dieses irische Gefühl wie hier. Ein Besuch ist auf jeden Fall Pflicht. Die Halle ist nur von Freitag bis Sonntag geöffnet.

In der Kelly´s Cellars kann man den Tag perfekt mit einem Cider ausklingen lassen. Dort ist eine ganze Truppe von Musikern, die alle nacheinander etwas zu bieten haben. Ein sehr alter Pub (1730) und dadurch sehr traditionell und authentisch.

Belfast liegt malerisch zwischen der Küste und den Bergen. Trotz des Großstadtflairs kann man aus der Stadt die weiten Wiesen und Gebirge bestaunen.
Diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert und die Belfaster freuen sich auf euch!
Über die Unterkünfte die wir in Nordirland wählten, gehe ich bei einem der nächsten Blogposts ein.

Ich freue mich wie immer auf eure Rückmeldung! Und hoffe das ich euch von Belfast überzeugen konnte!

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